Fotobücher von Häusern sind auch im Winter möglich

Feuer-Kamin-Gemütlichkeit

“Reichen denn die Lichtverhältnisse im Winter aus, um ein attraktives Fotobuch von unserem Haus zu machen?” werden ich immer wieder von Kunden gefragt. Und die Antwort ist eindeutig: Ja.
Selbst in alten Häusern mit sehr kleinen Fenstern ist es an extem trüben Tagen möglich, ansprechende Fotos zu erstellen. Dann bringe ich nämlich einfach meine eigene Beleuchtung mit. 🙂

Aber das ist wirklich die Ausnahme. In der Regel reichen das Tageslicht, die vorhandenen Lampen und sonstigen Lichtquellen wie Kerzen oder ein Kamin aus, um mit Stativ und entsprechender Belichtungszeit gelungene Innenaufnahmen zu machen.

Es kann sogar besonders angebracht sein, an einem etwas bewölkteren Tag zu fotografieren, etwa um das Lichtdesign eines Raumes besser zur Geltung zu bringen. Und ein flackernder Kamin verbreitet direkt gemütliche Stimmung.
Auch ein Garten hat im Winter seine Reize, man muss sie nur erkennen und in Szene setzen – also das so genannte fotografische Auge nutzen.

Zudem besitzen viele Kunden durchaus Fotos von ihrem Garten in voller Blütenpracht. Diese werden dann problemlos in das Fotobuch eingebunden und ergeben, zusammen mit den aktuellen Aufnahmen, ein rundes Gesamtbild des eigenen Zuhauses.

Winterzeit ist Fotozeit

Veilchen-Raureif-Winter

Ich liebe es, im Winter zu fotografieren.

Schnee und Raureif sind Zauberer, die Pflanzen, Bäume, Häuser, ja, komplette Landschaften in etwas völlig Neues verwandeln. Die Lichtverhältnisse sind weicher und sanfter als im Sommer. Hier meine sieben Gründe für ausgedehnte Fotosessions bei Minusgraden:

  1. Vor allem Raureif schafft zusätzliche Kontraste auf den Motiven, die einen besonderen Reiz ausmachen. Ein “langweiliges” Pflanzenblatt wird durch einen weißgezackten Rand auf einmal interessant und erhält neue Tiefe.
  2. Keine Frage, die Farbpalette im Winter ist eingeschränkter als im Sommer. Aber gerade macht den Reiz bei minimalistischen Motiven aus oder hebt vorhandene Farben besonders hervor. Die letzte Roseblüte im Winter erhält mehr Aufmerksamkeit als ein ganzer Zweig im Sommer.
  3. Die tiefstehende Sonne ermöglicht viel Spiel mit Licht und Schatten und spannende Gegenlichtaufnahmen.
  4. Eine verschneite Landschaft reflektiert bei bedecktem Himmel viel mehr Licht, so dass man mit sehr kurzen Belichtungszeiten und kleiner Blende arbeiten kann.
  5. Auch verblasste Blütenstände oder getrocknete Blätter haben ihren Reiz. Die Natur in unseren Breiten lebt uns den Wechsel aus üppigem Überfluss und Kargheit, aus prallem Leben und Ruhephasen vor – und gerade das macht den Fluss des Lebens aus.
  6. Zäune, Pfähle, Äste, die Gartendeko – ach, einfach alles sieht so niedlich aus, wenn es weiße Kappen aufhat. Das sind Motive, die mich immer schmunzeln lassen. Und davon kann es gar nicht genug in dieser Welt geben.
  7. Last, but not least: Für grandiose Aufnahmen bei Sonnenaufgang muss man im Winter bei weitem nicht so früh aufstehen wie im Sommer.:-)))